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Die Schulentwicklungsplanung

Die Gemeinde Südlohn hat im Jahr 2010 die Projektgruppe Bildung und Region - Biregio- aus Bonn beauftragt, mit einem Gutachten die Perspektiven der Schulentwicklungsplanung (SEP) auszuloten. Damit ist erstmalig ein externes Büro mit dieser Planung beauftragt worden.
Durch die aufgezeigten Perspektiven sollen die Entscheidungsträger in der Gemeinde Südlohn in die Lage versetzt werden, eine sichere, stabile sowie wirtschaftliche Versorgung der Bürger mit zukunftsfähigen Betreuungsangeboten zu erreichen.

Der letztmalig überarbeitete Entwurf der Schulentwicklungsplanung hat einen Stand von Mai 2011 mit einem Zusatz des Gutachters aus November 2011. Dieser Schulentwicklungsplan ist am 28.03.2012 durch den Gemeinderat in Kraft gesetzt worden und steht Initiates file downloadhier zum Herunterladen (PDF, ca 2,5 MB) bereit.

Die Aussagen des SEP sind im Zusatz auf Seite 102 ff. mit Blick auf den Schulkonsens in NRW von dem Modelversuch "Gemeinschaftsschule" in Richtung "Sekundarschule" überarbeitet worden.

Was bedeutet dies für die weitere Planung und für die Eltern?

Ein Wechsel zu Sekundarschule bedingt auch, dass die Gemeinde Südlohn an dem Standort eine gesicherte Dreizügigkeit (3 Eingangsklassen á 25 Kinder) mit mindestens 75 Kindern nachweisen müsste. Konkret heißt dies dann, dass bezogen auf durchschnittlich 80 bis 85 Übergangskinder in den nächsten Jahren über 90 % der hiesigen Eltern die örtliche Schule wählen. Dann wäre sie ein zukunftsträchtiges Erfolgsmodell.
Das würde aber auch einen Schülerverlust insbesondere für Stadtlohn bedeuten, da dann dort mindestens 1,5-Züge in der Realschule fehlen würden (siehe hierzu auch "Opens internal link in current windowSchulkonsens").

Alternativen I - III laut Schulentwicklungsplan

Der Begriff "Gemeinschaftsschule" ist hier durch "Sekundarschule" zu ersetzen. Ebenfalls muss bei "Züge á" die Zahl 23 durch 25 ersetzt werden.

Bei der "optimistischen" Alternative I wird von einer gedämpften Übergangsquote zum Gymnasium von 30% (statt heute ca. 35 %), von der Bindung aller Haupt- und Realschüler vor Ort (dann 70 %) sowie von kontinuierlich kommenden Einpendlern aus Borken ausgegangen (das sind in jedem Schuljahr ca. 15 in den 5. Klassen). In den meisten Jahren bis zum Schuljahr 2020/2021 wird dann das Erfordernis der 3-Zügigkeit rechnerisch klar und durchgängig erreicht, siehe Grafik.

optimistisches Rechenmodell
optimistisches Rechenmodell

Alternative II - sehr optimistisch

Ausgegangen wird hier ebenfalls von einer gedämpften Übergangsquote zum Gymnasium von 30 %, Bindung allerHaupt- und Realschüler vor Ort und der bisherigen Einpendler aus Borken, siehe Alternative I.
Zusätzlich wird die Aufnahme von Einpendlern aus anderen Gemeinden ohne Sekundarschule unterstellt. In den ersten Jahren wird sogar eine 4-Zügigkeit klar erreicht und dann die 3-Zügigkeit gut gehalten. Regionaler Schulkonsens = fraglich!

Alternative II - kaum realistisch, kaum konsensfähig
Alternative II - kaum realistisch, kaum konsensfähig

Alternative III - die "realistische Alternative"

Die Alternative III geht von einer Bindung von 85 % der Haupt- und Realschüler vor Ort aus. Die Übergangsquote zum Gymnasium wird in diesem Rechenmodell mit 35 % angesetzt - keine Dämpfung!
Einpendler aus der Stadt Borken wie bisher zuzüglich 8 % weiterer Einpendler.

Realistisch gesehen auch viel zu knapp!
Realistisch gesehen auch viel zu knapp!

Fazit

Betrachtet man die Alternativen I - III, die Gebäudesituation, den Wandel im Bereich der Schulen, der zur Zeit gerade eine hohe Dynamik entwickelt und die Aussagen der Gutachter, Fachbehörden etc. bleibt als zunächst einzig sinnvolle Lösung nur der Ansatz, eine gemeinsame Sekundarschule mit einer Nachbarkommune abzubilden. Neben dem angestrebten regionalen Konsens ist hier aber dann auch ein breiter lokaler Konsens -Eltern, Schulen, Politik und Verwaltung- notwendig.

Verkannt werden darf nicht, dass eine moderne weiterführende Schule für den Standort Südlohn und Oeding von sehr hohem Stellenwert ist.

Bild - Schulministerium NRW
Bild - Schulministerium NRW

PRIMUS - Neuer Schulversuch zum längeren gemeinsamen Lernen

Zum Schuljahr 2013/14 startet PRIMUS, ein neuer Schulversuch zum längeren gemeinsamen Lernen. An bis zu 15 Schulen soll erprobt werden, in welcher Weise die Arbeit der Grundschulen in die der weiterführenden Schulen einbezogen werden kann.

Verweisende Links

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