Klimaschutz

Die Gemeinde Südlohn sieht sich dem Klimaschutz verpflichtet. Die Koordination kommunaler Aktivitäten und Projekte zum Klimaschutz erfolgt über die Stabstelle Klimaschutzmanagement.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes
  • Erstellung einer Ist-Analyse, Erarbeitung einer Energie- und Treibhausgas-Bilanz nach BISKO-Standard sowie Durchführung eines Indikatorenvergleichs
  • Potenzialanalysen zur Ermittlung von Einsparpotentialen und Potenzialen zur Steigerung der Energieeffizienz, Entwicklung von Szenarien
  • Festlegung von THG-Minderungszielen, Strategien, priorisierten Handlungsfeldern sowie langfristigen Einspar- und Versorgungszielen
  • Erarbeiten eines Katalogs mit Klimaschutzmaßnahmen und Umsetzungsplan
  • Beteiligung aller relevanten Akteursgruppen bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes (u.a. Stakeholderworkshops) sowie Begleitung und Organisation des „Runden Tisches Klimaschutz Südlohn“
  • begleitende Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutzkonzept (u.a. Informationsveranstaltungen, Flyer, Pressemitteilungen) sowie zur Sensibilisierung und Mobilisierung für das Thema Klimaschutz
  • Erstellung einer Verstetigungsstrategie sowie eines Controlling-Konzeptes
  • Erarbeiten einer Kommunikationsstrategie für die Öffentlichkeitsarbeit nach Fertigstellung des Konzeptes
  • Berichterstattung in politische Gremien
  • Umsetzung erster Klimaschutzmaßnahmen

Förderung

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagemen vom Bund gefördert. Die Gemeinde Südlohn erhält so eine Förderung von 75% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Förderzeitraum von 2 Jahren beginnt im Oktober 2021 und endet im September 2023.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Der Projektträger der Nationalen Klimaschutzinitiative ist das PTJ (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Ab dem 01.01.2022 wechselt die Projektträgerschaft zur ZUG.

Förderkennzeichen: 03K17113 (ab 01.01.2022 67K17113)